S08E06 | Energie-Importabhängigkeit: Was E-Mobilität für Österreichs Eigenversorgung leisten kann

Shownotes

S08E06 | Importabhängigkeit: Was E-Mobilität für Österreichs Eigenversorgung leisten kann

Rechnerisch reicht Österreichs heimische Energieerzeugung nur bis Ende Mai, den Rest des Jahres decken wir über Importe. Die sind fast vollständig fossil und kosten im Schnitt rund 10 Milliarden Euro im Jahr, allein der Ölpreisanstieg durch den Krieg am Golf hat von Anfang März bis Ende Mai rund 450 Millionen Euro Mehrkosten verursacht.

Ute Teufelberger (E-VO eMobility) und Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) sehen im Gespräch mit Kristina Schubert-Zsilavecz den Verkehr als zentralen Ansatzpunkt: Dort landen 85 Prozent der verbrauchten Ölprodukte, und genau dort wirkt Elektrifizierung unmittelbar. Im Gespräch geht es darum, wie das E-Auto über systemdienliches Laden selbst zum Teil des Energiesystems wird, wo Österreichs Ladeinfrastruktur im europäischen Vergleich steht und was Länder wie Norwegen und Dänemark mit konsistenten, planbaren Rahmenbedingungen erreicht haben.

Fundstücke

Ute Teufelberger Negative Strompreise am 1. Mai | AEA-Papier dazu

Christoph Dolna-Gruber "Umweltinvestitionen des Bundes - Klima- und Umweltschutzmaßnahmen 2025" | Bericht

Kristina Schubert-Zsilavecz Der Elektrotrucker | YouTube-Kanal

Transkript anzeigen

00:00:10: Und im Wald ist einfach der Schöne an die Immobilität nicht nur die Freude am sauberen, gesunden CO²-freien Fahren und teilweise auch kostengünstig oder kostenfrei zu fahren.

00:00:19: Sondern tatsächlich diese Integration ins Energiesystem und was das für positive Auswirkungen hat – auch für diese großen Pläne, die wir haben mit Energiewende.

00:00:27: Das ist ohne Elektroauto in einer grossen Masse nicht so gut möglich!

00:00:37: Hallo liebe energieinteressierte!

00:00:39: Herzlich willkommen bei Petertschuld im Podcast der österreichischen Energieagentur.

00:00:43: Mein Name ist Christina Schuber-Zillerwitz und ich bin mit meinen Gästen heute zu einem ganz konkreten Anlass im Podcaststudio.

00:00:51: Am dreißigsten Mai feiern wir den sogenannten Energie Unabhängigkeitstag, das ist der letzte Tag im heurigen Jahr an dem wir uns in Österreich rein rechnerisch selbst mit Energie versorgen können.

00:01:01: Ab dem einunddreißigste Mai sind wir für den Rest des Jahres auf Importe angewiesen.

00:01:06: Zu Gast bei mir sind heute Ute Teufelberger, Geschäftsführerin der Evo E-Mobility GmbH und Christoph Donnergruber, Energieexperte aus der österreichischen Energieagentur.

00:01:17: Mit Ihnen möchte ich einen genaueren Blick auf unsere Energieversorgung werfen und dann vor allem in eines der Themen eintauchen mit dem wir einen riesigen Hebel für weniger Abhängigkeit von fossilen Importen in der Hand haben – die E- Mobilität!

00:01:30: Hallo Ute,

00:01:31: hallo Christoph.

00:01:32: super dass ihr da seid Christoph, die allermeisten unserer Zuhörer und Zuhöhrerinnen werden dich schon kennen.

00:01:37: Sowohl als Moderator dieses Podcasts als auch als Energieexperten.

00:01:42: gibt es noch irgendwas was wir noch nicht von dir wissen was du uns heute noch erzählen möchtest?

00:01:47: Also sehr persönliche Details plaudere ich jetzt nicht aus aber das Thema ist halt ein gutes weil ich doch der Meinung bin dass sich an der Frage wie schnell wird das mit dieser Elektrifizierung schaffen?

00:02:03: Und kann man auf, Elektrifizierung ist sicher nicht der einzige Weg wie wir rauskommen aus Abhängigkeiten von Importen.

00:02:10: Kann man zu?

00:02:11: Die Frage entscheidet ob unsere Industrie auch in Europa eine Zukunftsschance hat weil ich glaube dass dieser Umstieg auf Strom in der Industrie ein ganz wesentlicher Faktor sein wird Wie auch in der Mobilität und das geht es ja heute

00:02:27: Genau, über das werden wir uns noch sehr ausführlich unterhalten.

00:02:31: Liebe Ute du bist zum ersten Mal bei uns im Podcast zu Gast stelle ich bitte kurz vor und erzähle uns was dein Unternehmen macht.

00:02:38: Also mein Name ist Uttar Teufelberger.

00:02:39: Ich bin seit fünfzehn Jahren in der Energiewirtschaft.

00:02:42: da war meine Hauptsämen immer Energiefizienz E-Mobilität Und vor fünf jahren habe ich die E-Mo mit gegründet, bin seit dem Geschäftsferien dort Und die Evo Immobility ist ein Technologiedienstleister für E-Mobilität und Data-Dienstleistungen.

00:02:54: Was heißt das genau?

00:02:55: Wir sind quasi die Intelligenz hinter der Ladestation, wenn Sie zu einer Ladeststation kommen – alles was dahinter passiert zwischen Ladestations-, Auto-, Eventuell-Kraftwerk-PV Anlage.

00:03:04: Das macht die EVO also wir sehen uns als Enabler der Energiewende und auch damit, glaube ich, einen Beitrag leisten zu können zur Reduktion von der Importabhängigkeit für Sieleenergie-Träger.

00:03:15: Also uns macht das ganze Thema Spaß, dass wir die Immobilität verantreiben können – die Intelligenz dahinter den Komponenten, die die Menschen normal sehen wie Autos oder Ladestationen.

00:03:25: Danke.

00:03:25: Du hast uns da ja einige interessante Zahlen, Daten und Fakten mitgebracht.

00:03:29: Da taucht man gleich direkt ein.

00:03:31: Christoph bis zum threißigsten Mai kann Österreich sich heuer selbst mit Energie versorgen.

00:03:35: Danach sind wir auf Importe angewiesen.

00:03:37: Wie hoch genau ist der Prozentsatz an Eigenversorgung derzeit?

00:03:41: beziehungsweise welche Energieträger erzeugen werden im Inland?

00:03:45: Ja also dieser threissigste Mai bis zu dem wir Versorgen können mit eigens produzierter Energie leitet sich im Endeffekt davon ab, dass dann forty-fünf Prozent des Jahres vorübergegangen sind.

00:03:58: Einenvierzig Prozent ist auch das was wir im Endefferkt aus eigener Kraft stemmen können.

00:04:03: der Anteil inländischer Energieproduktion Bruttoinlandverbrauch also am gesamten Verbrauch Der war es im Jahr zwanzig fünfundzwanzig einunvierzzig Prozent gewesen Auch im Durchschnitt der drei Jahre zuvor dann auf einen vierzig prozent gewesen erschwankt immer wieder ein bisschen, aber ist relativ stabil jetzt auf diesem Niveau.

00:04:25: Welche Energieträger können wir selbst erzeugen?

00:04:29: Also die von denen wir besonders viel brauchen.

00:04:32: Öl-Gas sind es nicht.

00:04:34: da haben wir Importabhängigkeiten von fourneinzig fünf und neunzig Prozent bei beiden Energieträgern.

00:04:42: Bei Gas schaut's ein bisschen besser aus als bei Öl.

00:04:46: Bei beiden Energieträgern produzieren wir fünf Terawattstunden pro Jahr circa selbst.

00:04:52: Bei Gas wird das in Zukunft ein bisschen steigen, nachdem jetzt der neue Gasfelder OMV in Wittau erschlossen worden ist, dass im Jahr so eine bis zwei Terawatstunden mehr an Eigenproduktion ermöglicht.

00:05:05: Die Kohle ist ein Energietrager, der noch in bestimmten Industriebranchen hauptsächlich Eisen- und Stahl erzeugung wichtig ist Erzeugen wir gar nicht so selbst.

00:05:16: Was wir sehr wohl selbst erzeugen, sind natürlich Erneuerbare wie Bioenergie... Ob jetzt in fester, flüssiger oder gasförmiger Form ist der wesentlichste Energieträger den wir selbst erzeugen können.

00:05:30: Dazu kommt noch Strom aus Wasserkraft, Photovoltaik, Windkraft und auch die Umweltwärme spielt da eine Rolle.

00:05:37: das heißt entweder Solarthermie als Sonnenenergie, thermische Energie aber auch thermische energie aus dem Boden Geotami beispielsweise oder auch aus der Luft.

00:05:49: Wenn wir in die Luft, werden wir Pumpen denken.

00:05:51: also das sind insgesamt Energieträger wo wir eine Importquote von Null haben im Netto.

00:06:00: bei Strom wenn man da reinschauen ist Importabhängigkeit, Abhängigkeit bestromen ist schwierig zu sagen weil wir im gemeinsamen europäischen Markt sind und das auch sehr oft einfach eine wirtschaftliche Frage ist ob wir importieren oder nicht.

00:06:18: Aber haben wir ein halbwegs ausgeglichenes Saldo gehabt jetzt im Jahr twenty-three einen Überschuss im Jahr zwanzig vierundzwanzig gehabt.

00:06:26: und jetzt im jahr zwanziq fünfundzwantzig war es aufgrund geringerer Wasserkraft Erzeugung so dass netto etwas importiert haben.

00:06:36: Aber forty-fünf Prozent ist insgesamt das eigene Kraft, die wir stemmen.

00:06:42: Das ist eben der dreißigste Mai, der diese Zäsur dann auch zeigt.

00:06:47: und für den Rest des Jahres sind wir dann abhängig rechnerisch von importierten Energieträgern.

00:06:52: Diese importierten Energieträger sind eben – du hast es gerade erwähnt, fast ausschließlich fossil –.

00:06:58: woher kommen denn die Importe?

00:07:00: zu den größten Teilen bzw.

00:07:02: kannst du da auch konkrete Mengen nennen?

00:07:04: Also bei Kohle sind es neunundzwanzig Terawattstunden, die wir importieren.

00:07:10: Neunund zwanzigterawattsstunden war früher schon mal deutlich mehr Kohleverbrauch natürlich als wir noch Kohle eingesetzt haben für die Strom- und Fernweihproduktion.

00:07:20: Diese Kohle kommt hauptsächlich aus Poln, den USA und Australien.

00:07:27: Also mit Effekt ein EU-Land zumindest dabei wo wir sehr viel Kohle beziehen.

00:07:34: Gas importieren wir... Oder haben wir im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig?

00:07:39: Neunundsechzig Terawattstunden importiert.

00:07:42: Das ist ein Großteil des Verbrauchs von circa jetzt in der Terminologie der Energiebilanz.

00:07:48: Muss ich mir bitte schauen.

00:07:49: Es sind seventy- vier Terawatts Stunden Verbrauch gewesen im Jahr Zwanzig.

00:07:55: Da hat es natürlich sehr große Änderungen gegeben in den letzten Jahren, über die wir schon öfters gesprochen haben.

00:08:00: Auch die Herkunftsländer von Gas haben sich sehr stark gewandelt.

00:08:04: Früher haben wir aus Russland Pipeline-Gas bezogen heute ist es hauptsächlich Pipelinegas aus Norwegen dass wir Deutschland zu uns kommt und auch LNG sowohl aus dem Süden über Italien als auch über Norden wie Deutschland und Belgien, Niederlande wo dieses LNG angelandet wird.

00:08:28: Dieses LNG kommt in Europa hauptsächlich aus den USA zu ca.

00:08:34: sechzig Prozent und ca.

00:08:38: fünfzehn bis zwanzig Prozent das schwankt auch noch aus Russland.

00:08:43: entsprechend sind das dann auch die größten Hauptlieferanten für Österreich, nachdem wir stärker jetzt integriert sind.

00:08:50: Auch in dieses europäische Gasmarktsystem beim Öl.

00:08:55: Öl ist der wichtigste Energieträger in Österreich und hat einen Anteil von dreiunddreißig Prozent gesamter Verbrauch.

00:09:02: Das heißt, wir müssen noch mehr importieren um unseren Bedarf zu decken.

00:09:06: Da sind hundertzwanzig Terrorwattstunden gewesen im Jahr zwanzig fünfundzwanziger.

00:09:10: Und dieses Öl bzw.

00:09:13: Ölprodukte, wir importieren auch circa ein Viertel unserer Netto-Ölinporte ist in Diesel.

00:09:21: Dieser Diesel kommt hauptsächlich aus Deutschland was damit zu tun hat dass es in Grenznähe beziehungsweise Süddeutschland nach viele Raffinerien gibt und wir importierten Diesel aus Deutschland.

00:09:32: das Rohöl dass fast ausschließlich über eine einzige Pipeline zur Raffinerie schwächert kommt, wo es verarbeitet wird.

00:09:40: Kommt hauptsächlich aus Kasachstan aber auch Libyen Saudi Arabien Irak sind da wesentliche Lieferanten das heißt kein einziges EU-Land dabei.

00:09:53: wenn wir an Öl denken

00:09:55: Und du hast jetzt die Länder genannt, sind dann auch tendenzielle Länder in denen wir immer wieder erleben also gerade aktuell im Iran aber auch in den anderen Ländern das natürlich immer wieder zu sehr großen Unsicherheiten kommt oder geopolitischen Entwicklungen die sich natürlich auf die Preise auswirken.

00:10:14: Was kosten uns denn diese Importe im Jahr

00:10:17: und

00:10:17: sind die Kosten jetzt aufgrund des Irankriegs wieder gestiegen?

00:10:20: Hast du da Zahlen für uns?

00:10:22: Also im Durchschnitt der letzten zehn Jahre geben wir für den Import fossiler Energie, das heißt Kohleöl und Gas im Schnitt zehn Milliarden Euro pro Jahr aus.

00:10:35: Also Netto fließt so viel Geld aus Österreich für den Import dieser Energieträger ab.

00:10:41: Das schwankt von Jahr zu Jahr, das waren sechs Milliarden Euro im Corona-Jahr, wo Bedarf und Importe stark reduziert wurden auch die Preise sehr stark reduzieren wurden.

00:10:53: Und war doppelt so hoch als die Gaspreiskrise ihren Peak hatte.

00:11:04: Einerseits die Preise und auch die Gasmengen, die wir importieren müssten um die Speicher zu befüllen.

00:11:08: Relativ hoch waren.

00:11:10: In den Jahr zwanzig fünfundzwanzig waren es acht Milliarden Euro also etwas unter diesem Durchschnitt was sicherlich auch mit einer Entspannung der preislichen Situation zu tun hatte mit geringerem Bedarf an Gas weil der Gasverbrauch schon relativ stark zurückgegangen ist.

00:11:27: aber wir können fix davon ausgehen dass zwanzigs sechsundzwzig wieder ein teureres Jahr wird Nachdem die Kosten aufgrund des Iran-Kriegs natürlich stark gestiegen sind, wir haben Anstiege bei Diesel von fast fünfzig Prozent gesehen.

00:11:45: Bei Superbenzin von siebenundzwanzig Prozent Heizöl ist um zwei Drittel gestiegen.

00:11:52: Rohölpreise sind natürlich auch stark gestiesen und das hatte Konsequenzen Kosten, die wir aufwenden mussten um diese Energieträger zu importieren und das tun sie noch immer.

00:12:05: Denn die Krise ist ja noch nicht vorbei.

00:12:09: Wir haben uns das abgeschätzt Wie viel mehr wir für den Import von Rohöl ausgeben mussten jetzt in Folge des Irankriegs.

00:12:19: Österreich importiert pro Tag durchschnittlich Hundertseptzig Tausend Barrel-Rohöl, also es ist wirklich nur dieses Rohöl ohne Fertigprodukte Hundertzebzigtausend Beryl-Rowöl.

00:12:32: In einen so einem Beryll stecken Hundertfünfundhundertneinundfünfzig Liter Rohöl mit einem Energieinhalt von circa tausend sechshundert Kilowattstunden das heißt ein... und so kann man dann abschätzen, wie viel wir täglich zächer importieren.

00:12:47: Wenn vor dem Iran-Krieg war der Rohölpreis bei ca.

00:12:52: US dollar pro barrel und in Folge des Iran- Kriegs ist er halt eingestiegen auf bis zu über US dollars pro barrel.

00:13:02: Und wenn wir jetzt davon ausgehen, dass die Preise so weitergegangen wären wie vor dem Iran-Krieg und das vergleichen mit dem, was sich tatsächlich entwickelt hat.

00:13:13: Dann kann man abschätzen, dass wir durch den Iran- Krieg für importiertes Rohöl ca.

00:13:18: fourhundertfünfzig Millionen Euro an mehr Kosten gehabt haben diese gestiegenen Preise.

00:13:26: Das heißt, nur in dieser Zeit zwischen ersten März und der XXIII.

00:13:31: Mai für das wir uns jetzt angeschaut haben sind es vierhundertfünfzig Millionen Euro an Mehrkosten.

00:13:36: dazu kommen noch gestiegene Kosten natürlich für die Dieselimporte Die besonders stark gestiegen sind auch die Preise für Kerosinimporte.

00:13:46: Österreich kann sich wirklicherweise zum Großteil selbst mit Kerosinen versorgen.

00:13:50: aber ein bisschen was müssen wir importieren?

00:13:52: Da sind die Preise gestiegen.

00:13:53: Und auch die Gaspreise sind, wenngleich moderater aber doch auch etwas gestiegen und die Importe dafür sind auch teuer geworden.

00:14:02: also das kommt noch dazu.

00:14:04: Ein Ende ist zwar immer wieder jetzt in Aussicht gestellt worden, dass sich die preisliche Situation schnell entspannt Das ist noch nicht absehbar.

00:14:15: Die hohe Importabhängigkeit ist natürlich einerseits ein Kostenthema, aber auch ein Sicherheits- und Versorgungsthema weil wir dann bis zum gewissen Grad sehr abhängig davon sind was irgendwo auf der Welt passiert

00:14:29: Absolut.

00:14:30: Also ich meine, wenn wir jährlich zehn bis zwanzig Milliarden Euro aus Österreich abfließen lassen dann erzeugen wir mit diesen importierten Gütern also mit dem Öl und Gast war natürlich auch Wertschöpfung.

00:14:42: aber es heißt das wird durch diese Auslagerung der fossilen Energieproduktion Kaufkraftabfluss Kapitalabfluß aus Österreich haben und das Geld nicht hier investieren können um hier Wertschöffungen zu generieren.

00:14:56: wie wir immer wieder sehen gibt man natürlich durch diese Auslagerung der Energieproduktion eine gewisse Kontrolle über die Lieferketten ab.

00:15:05: Der Weg des kasachischen Rohöl nach Österreich ist ein Abenteuerlicher und die Kontrolle liegt nicht über diesen Weg.

00:15:15: rein in österreichischer Hand.

00:15:17: Nur zum sehr kleinen Teil tatsächlich und damit geht natürlich auch ein hohes Risiko einher, das wir auch gehabt haben als wir versorgt unsere Gasversorgung auf einer Pipeline beruht hat die durch Kriegsgebiet verläuft.

00:15:31: also da sind natürlich Risiken.

00:15:33: dieses Risiko kostet immer wieder und auch politische Handlungsspielraum werden enger.

00:15:38: wenn man angewiesen drauf ist jetzt beispielsweise aus den USA sehr viel NNG zu importieren, dann beeinflusst das natürlich auch die diplomatischen und politischen Spielräume, die man hat diesen wichtigen Lieferanten gegenüber.

00:15:56: Soll das natürlich auch kein Plädoyer gegen Freihandel sein.

00:16:00: Arbeitszeilung ist super, aber bei Energie gibt es wohl irgendwo ein Limit der gesunden Abhängigkeit und der ungesunden Abhängigkeit.

00:16:10: Ich glaube wir sind da noch im ungesunten Bereich Auch über die Diversifizierung hinausgehend weil Energie das Blut in den Ardern einer Gesellschaft ist und ohne Energie nicht wirklich viel passiert.

00:16:25: Das macht einen Unterschied, ob man jetzt Kleiderbügel oder Labubus aus China importiert.

00:16:31: Oder LNG?

00:16:33: Ja das macht definitiv einen Unterschied!

00:16:36: Ute, ich schwenke jetzt gleich direkt zu dir diese ganzen Argumente.

00:16:41: Sehr hohe Preise für Treibstoffe und sichere Versorgungslage sind das Argumenten wo du merkst dass immer mehr Leute sich denken dann ist wahrscheinlich das E-Auter doch die sicherere Basis.

00:16:55: Ich habe die Zahlen aus der Spannung gefunden, auch wenn man jetzt auf die Zahlen der Immobilität schaut.

00:16:59: Ein Drittel der Energie geht auf den Verkehr und ich glaube, neunzig Prozent der Ölimporte gehen auf dem Verkehr.

00:17:05: So gesehen ist es einfach naheliegend zu sagen wir wollen elektrifizieren.

00:17:09: Ich glaube speziell jetzt vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen ist das Gefühl des Psychologische noch viel stärker dass man sagt okay ich möchte gern weg von dem Verbrenner.

00:17:17: Ich möchte ein Resilienter sein, Unabhängiger sein und jetzt spürt man sich auch in der Geldtasche.

00:17:21: so gesehen glaube Diese aktuellen Trends, das noch verstärken was ohnehin aber in Österreich schon stark ausgeprägt ist.

00:17:27: Wir haben inzwischen beim Bestand absolut fünf Prozent elektrisch.

00:17:33: Das sind jetzt knapp achtzigtausend Fahrzeuge.

00:17:36: wir haben sehr stärkende Zulassungszahlen getrieben, schon auch durch den Trend.

00:17:41: Wir erzählen uns, wenn jetzt ein neues Auto macht das jetzt total viel Sinn sich an ein Elektroauto zuzulegen.

00:17:47: Also da spüren wir sehr starke Tendenzen in die Richtung, dass es sich sehr positiv, wenn man das positiv sehen will, auswirkt auf ... Ja, auf die Kauffreude der Österreicher an Elektroautos.

00:17:58: Also

00:17:58: vielleicht können wir kurz auf diese Zahlen auch gleich eingehen.

00:18:01: also bei den Neuzulassungen was sind denn da so die aktuellen Zahlen aus den letzten Monaten?

00:18:06: und ist es dann auch schon eine Folge des Kriegs?

00:18:08: oder ist das einfach ein allgemeiner Trend in ihrer Ausmachtsbitte?

00:18:12: Beide gerne auch antworten...

00:18:13: Ich glaube es hat jetzt nicht siehstundzeig Prozent gewesen im April an Neuzullassungen elektrisch Was sehr steigend ist, es gibt grundsätzlich die Tendenz dass die ersten Monate des Jahres sehr stark sind.

00:18:22: Einerseits wird oft Förderungen verschoben werden auf dem Jahresbeginn wo Leute warten mit dem Autokauf auch die Automessen finden statt in Anfang des Jahres also was neue Modelle gibt am Markt.

00:18:32: Also das sehen wir grundsätzlich.

00:18:33: aber dieser Trend jetzt verstärkt durch die politische Entwicklung.

00:18:36: Aber der Trend geht ganz eindeutig bergauf.

00:18:38: Wir sehen ja eigentlich diese exponentielle Entwicklung bei den Zulassungen hat sich ein bisschen verschoben nach dem ersten Annahmen, einfach auch aufgrund von politischer Unterrufe gegen die E-Mobilität.

00:18:49: Muss man auch sagen.

00:18:50: aber so gesehen die Kurve also die Form der Kurve, die exponentielle bleibt gleich leicht verschoben, aber geht stark bergauf.

00:18:56: Genau die Aprilzahlen waren so hoch wie nie zuvor mit den sechsohnundsanzig Prozent.

00:19:01: Ich glaube, der Iran-Effekt ist da noch kaum abzulesen.

00:19:05: So ein Autokauf ist eine Entscheidung die man nicht impulsiv an einer Kasse trifft oder zumindest nicht oft wahrscheinlich besonders nicht wenn es um Neuwagen geht.

00:19:14: das heißt man kann eigentlich davon ausgehen dass in Großteil dieser Fahrzeuge die im April erst zugelassen wurden Monate wochen vorher bestellt worden sind und da war von ihrer Ankrieg auch relativ wenig Rede.

00:19:28: Dieser Effekt kommt jetzt sukzessive rein, würde ich sagen.

00:19:33: Dieser Trump-Iran-Effekt wird

00:19:37: kommen.".

00:19:38: Wir haben jetzt kurz die Neuzulassungen erwähnt und auch den Bestand.

00:19:42: Wie schaut denn die Ladeinfrastruktur im Moment aus?

00:19:45: Man hört ja nach wie vor... Das ist noch nicht ganz aus der Welt geräumte Argument.

00:19:49: Mit die ist es noch nicht so gut, dass ich mir zutraue ein E-Auto zu fahren je nachdem auch vielleicht wo ich wohne in Österreich.

00:19:56: Wie ist denn da die Situation im Moment?

00:19:58: Dieses Argument ist glaube ich sehr viel im Kopf und weniger im Feld.

00:20:01: Wir sehen jetzt siebenunddreißig tausend öffentliche Ladepunkte in Österreich.

00:20:04: Es gibt Schätzungen von zweihunderttausend Wohlboxen in Österreich.

00:20:08: So gesehen die Infrastruktur ist ausgezeichnet in Österreich.

00:20:11: wir sind ja im europäischen Vergleich gut unterwegs.

00:20:14: Pro sieben Autos eine Ladestation und es gibt pro dreißig Autos einen super Schnelllader.

00:20:19: Also wir sind wirklich gut ausgestattet, auch schon ein bisschen in Vorleistung gegangen.

00:20:25: Und jetzt ist die Aufgabe das man richtig skaliert mit den entwickelnden Neuzulassungen also mit den Auto Zulassung dass man dann noch weiter ausbaut.

00:20:31: aber derzeit Ob sie autofahrt ist eine reine Freude mit dem Elektroauto zu fahren und öffentlich zu laden, weil es wirklich unkompliziert ist.

00:20:40: Ich fahre seit zehn Jahren Elektroautor früher was einfach ein ständiges Plan einen hoffen dass die Ladestätzung funktioniert das man sich findet.

00:20:47: jetzt schaut man auf der Autobahn okay oder auf der App sieht man hier kann man abfahren ein Ladepark mit Kinderspielplätzen Überdachung, Gastro- und einem tollen Ladeerlebnis mit bis zu dreihundertfünfzig KW Ladeleistungen.

00:21:01: Es geht oft!

00:21:02: Inzwischen geht es fast zu schnell.

00:21:04: Also man ist mit dem Laden fertig und eigentlich hätte immer noch einiges zu tun, also es nähert sich wenn man das will den konventionellen Verbrennerfahrer sehr nahe dem Gefühl des normalen Tankens weil's schnell geht.

00:21:17: Es ist einfach nur sauberer, es stinkt nicht.

00:21:19: Also grundsätzlich eine Ja, eine große Freude derzeit in Österreich öffentlich zu landen.

00:21:23: Und ist

00:21:24: das in allen Bundesländern gleich?

00:21:25: Oder auch gibt es da Gefälle Stadtland oder Ost-West?

00:21:29: Es ist schon so sehen dass der Ausbau speziell entlang der Ballungsräume sehr stark ist also einerseits bei Zulassungszahlen aber auch bei der Ladeinfrastruktur.

00:21:36: Also jetzt Oberösterreich, Felserland, Linz Grad sieht man so auch aber auch Niederösterreich.

00:21:40: wie sowieso Richtung St.-Pölten gibt's einige Immobilitätsinseln die sehr stark ausgebaut sind Aber auch jetzt mal Richtung Westenpferd oder Richtung Süden gut möglich, öffentlich auch ohne große Planung vorab.

00:21:54: Also das hat sich sehr verändert einerseits durch die Reichweite andererseits durch Die Dichte des Ladenetzes.

00:21:59: was mir auffäll ist dass das Argument immer kommt.

00:22:01: es wird immer gespielt von jenen die die E-Mobilität nicht so unterstützen weil sie in den Köpfen noch drin ist und Leuten die Nicht-Elektrauter fahren.

00:22:09: aber die Realität hat sich stark verändert.

00:22:10: also diese Argumente von vor fünf bis zehn Jahren sind eigentlich faktisch überholt aber noch vorhanden leider...

00:22:17: ...die Reichweiten und Ladeangst Weil du Oberösterreich gesagt hast, das ist ein interessantes Detail.

00:22:23: Das in OberÖsterreich im April der Anteil der Elektroautos eine Neuzulassung und bei thirty-three Prozent gelegen.

00:22:30: Also jedes dritte Auto dort schon einen Elektroauto... ...im Bundesschnitt waren es dann eben diese sechsundzwanzig Prozent, aber Oberösterreich scheint da relativ vorne zu sein auch ja?

00:22:41: Bei anderen Dingen nicht!

00:22:44: Ich darf das sagen, ich komme daher

00:22:46: Stichwort hochskalieren.

00:22:47: Wenn wir davon ausgehen, wir haben bis zu den Jahrzehnten einen sehr hohen Anteil an E-Autos.

00:22:53: Was ist denn da der Strombedarf von dem wir ausgehen bzw wie weit würde man mit der aktuellen Stromerzeugung überhaupt kommen und wie viel müsste man dann noch ausbauen?

00:23:02: Ja also wir haben uns das ja angeschaut in einem Szenario dass wir letztes Jahr veröffentlicht haben unsere Energiewelt im Jahrzehn, Wie sich denn der Transportsektor bis zum Jahrzehr oder auch danach entwickeln könnte.

00:23:16: Bis dahin gibt es natürlich, sagen wir mal eine gewisse Trägheit des Bestands das heißt man wird nach wie vor auch verbrenner Autos haben.

00:23:25: in diesem Bestandweg gehen davon aus allerdings dass der Anteil der Elektroautos in dieser Situation dabei circa achtzig Prozent liegen wird.

00:23:35: Das würde heißen dass wir insgesamt im gesamten Verkehrssektor, z.B.

00:23:41: terawattstunden Strom bräuchten.

00:23:44: Heute sind es schon vier Terawatt-Stunden hauptsächlich für den Bahnverkehr die wir da heute aufwenden.

00:23:51: das wird beim Bahnverkehr ein bisschen ansteigen.

00:23:55: Wir haben vierzehn Terawattstunden für PKW, fünf Terawatstunde für LKW im öffentlichen Bereich.

00:24:06: Das heißt der Öffentliche Verkehr ist eine Terawaststunde und im Zugverkehr sind es dann auch drei Terawartstunde also insgesamt um die Zweiundzwanzigterawatt-Stunden Strombedarf für die Elektrifizierung des gesamten Verkehrssektors Österreiches.

00:24:21: was Interessant ist, dass wir heute ca.

00:24:24: hundert Terawattstunden einsetzen für den gesamten Verkehrsbereich hauptsächlich Öl basiert, Diesel, Benzin und Kerosin.

00:24:34: Wir können durch die starke Elektrifizierung und den hohen Wirkungsgrad der Elektromobilität diesen Gesamtenergieverbrauch von hundert terawatt Stunden auf dreienthreißigterawatt stunden runterbringen.

00:24:46: Zum

00:24:46: zwei Drittels senkeln quasi?

00:24:48: Genau!

00:24:49: Auf ein Drittel reduzieren.

00:24:52: bei Bevölkerungswachstum, bei gleichbleibender Mobilität auch mehr Güterverkehr und mehr Flugverkehr die wir da angenommen haben.

00:25:02: Das heißt jetzt keine Einschränkung was die Mobilität betrifft ein interessanter Faktor der natürlich nicht nur viel effizienter ist sondern auch bedeutet dass wir Die Energie, die wir brauchen um mobil zu sein selbst erzeugen können weil es diese Ressourcen für den Strom tatsächlich auch gibt.

00:25:23: Jetzt geht's ja bei der E-Mobilität nicht nur darum quasi einen Antrieb zu wechseln sondern das E-Autor wird ja zunehmend als Teil des Energiesystems

00:25:34: integriert

00:25:36: und hat vor allem die Themen Speicher und Flexibilität die es mit sich bringt.

00:25:42: Welche Rolle kann denn das E-Auto im besten Fall in der Energieversorgung einnehmen?

00:25:46: Das ist eine von den Lieblingsthemen bei der Immobilität die Flexibilität und ich finde es auch so spannend, weil es eben Diskursthemen gibt zu verunsichern.

00:25:55: PV Mittag, Totalüberlastung.

00:25:57: Alles bricht zusammen oder ist einfach nicht gut fürs Energiesystem.

00:26:01: Gleichzeitig die Angst in alle Autos gleichzeitig laden dann hält das das Netz nicht aus und die Logik des Zusammenzuführen vermisse ich oft im Diskurs.

00:26:08: Und wenn man sich das überlegt es zu tun, dann macht das total viel Sinn.

00:26:11: also wie gesagt mit dem E-Auto es ist nicht mehr ein Fahrzeug Es fahrt im Schnitt nur eine Stunde pro Tag aber es ist vierundstundzeig Stunden.

00:26:19: somit dann ein Speicher und somit auch ein Esset.

00:26:21: Das heißt Ich kaufe nicht mehr nur einen Fahrzeug dass mich kostet ein Esset mit, das ich vermagten kann oder sich selbst nützen kann als Speicher und es macht zu spannend.

00:26:30: Im Idealfall muss man auch gar nicht groß Smart-Charges anstecken.

00:26:35: zum Mittag wenn die Sonne scheint kriege ich einerseits billige Preise über meinen Stromtarif oder wenn ich das Glück habe ein Eigenheim zusammen mit Befahrenlage kann ich direkt ins Auto reinladen während andere Leute viel Geld brauchen dafür.

00:26:48: also das macht das Ganze einfach spannend und schön.

00:26:50: werde Immobilität sein Sinnvoller Puzzlestein für die Energiewende ist und fürs ganze Energiesystem.

00:26:57: Es gibt glaube ich zwei Variaten, das kurz angerissen das eine ist Ich kann mich selbst optimieren.

00:27:02: Ich habe ein Elektroauto, ich hab einen Haus mit einer Befahrenlage, vielleicht noch einen Speicher dazu Und ich kann sagen okay in der Sonne scheint, in der Früh scheint es schon nicht.

00:27:12: so sollte ich nicht laden, sondern ich lade einfach zum Mittag wenn die Sonne scheint Entweder wenn ich zu Hause bin oder einfach Smart Chargen.

00:27:19: Das sind Dinge, das macht das Evo-Backend, dass man das intelligent gestalten kann die Ladung und einfach mich selbst optimiere das Auto zu laden, wenn der Strom scheint dann kann es direkt im Speicher des Autos verspeichern.

00:27:32: Das andere ist so sagen wie man kann die Autobatterie als Esset vermagten.

00:27:37: Ich habe vielleicht kein Eigenheim, ich wohne in einer Wohnung, ich habe aber eine Möglichkeit an der Wallbox und ich habe einen Tarif.

00:27:42: und man sagt okay kann auch ganz einfach sein.

00:27:45: es gibt Verträge mit Zeitschreiben das heißt ich zahle von... acht am Abend bis zehn in der Früh einen hohen Tarif und unter Tage seinen niedrigen Tarif.

00:27:54: Und ich lade einfach auch Smart zu der Zeit, wo mein Tarif einen billigen Tariff hergibt.

00:28:00: Das Ganze kann man dann noch dynamisch gestalten und ein bisschen aufregender machen – auf alle Fälle sich selbst an den Entwicklungen um die Strompreiskurve zu optimieren.

00:28:07: Und das kann man machen über einen Dienstleister, der aggregiert.

00:28:09: für mich also da wäre mein Elektrauter ein Teil von einem Schwarmkraftwerk.

00:28:13: Das ist die einfache Lösung vielleicht für Wohnungsbesitzer oder ich mache die Optimierung selbst für mich im Haus wenn Eigenheim hat mit Befahren, Lager und Elektroauto.

00:28:21: Das sind wahnsinnig große Möglichkeiten für den einzelnen Elektroautofahrer und halt volkswirtschaftlich sehr, sehr spannend wenn man da einfach wahnsinnige Speicher Möglichkeiten und Massen hat mit den Elektroautos.

00:28:31: Bisher stehen Autos nur mühsam in der Gegend herum, die Leute sind genervt.

00:28:35: jetzt sagt man okay das macht Sinn, das Auto hat eine Funktion und man kann das was das Auto ist und für Firmen auch bezahlt auch Geld dafür bekommen es einfach eine Freude und dabei wird man resilient.

00:28:47: Das Netz wird stabilisiert, Lastspitzen werden gekappt und das ganze Energiesystem wird stabiler.

00:28:53: und dazu gibt noch einfach die Wertschöpfung im eigenen Land, nicht nur bei der Erzeugung aber auch für Netzdienstleistungen, für Digitalisierungsdienstleistungen.

00:29:03: Also gibt es viele Jobs auch in Österreich entstehen wo man Geld verdienen kann durch diese Elektrifizierung des Verkehrs und dem Beitrag der E-Mobilität an der Energiewende.

00:29:12: Und in Zukunft können wir dann ja auch hoffentlich flächendeckend dieses bidirektionale Laden verwenden, also dass quasi das Auto geladen wird aber dann auch wieder Strom abgibt.

00:29:23: Wie stehen wir denn da?

00:29:24: Was sind so die Prognosen an das Flächendecken im Einsatz ist?

00:29:28: Das

00:29:29: ist eben die höhere Stufe der Flexibilität, den man es auch wieder entladen kann vollkommen richtig.

00:29:33: Es ist ein spannendes Thema bei allen die sich mit der Immobilität beschäftigen.

00:29:37: Geistert seit Jahren herum.

00:29:39: Die Evo war auch bei Forschungsprojekten involviert, schon vor fünf Jahren erstes Bidirektionales Laden in Österreich.

00:29:44: Das heißt die technischen Komponenten gibt es ja schon seit einiger Zeit.

00:29:48: Jetzt gibt's eine Dinge wie durch erwähnt das mit der Drehkeit der Autos.

00:29:51: man kauft da der Auto einmal und hat dann fünf oder zehn Jahre.

00:29:53: Man kauft eine Wallbox einmal, hat sie fünf bis zehn jahre.

00:29:56: das heißt die Marktdurchdringung wird dauern weil die Fahrzeuge können jetzt auch die Wallbox'n.

00:30:02: Dann neben den technischen komponentinnen, die es gibt Wäre es auch wichtig, die Marktregeln fertig zu definieren?

00:30:09: Das ist auch noch immer arbeiten und ist eben die Abstimmung zwischen Netz- und Energie.

00:30:13: Und auch dem Handel, dass man das richtig abstimmt und auf Gleichklang bringt.

00:30:18: Die Protokolle standardisieren die wichtigsten, dass sie einheitlich sind.

00:30:22: Und das wirkt, glaube ich, was ein ganz großer Punkt ist... Es muss ein offenes System sein.

00:30:27: Schwierig ist, wenn man zum Beispiel vermarktet wird, ein Auto geht nur mit der einen Wallbox und vielleicht mit dem Stromvertrag.

00:30:33: Wichtig ist das jedes Auto an jeder Wallbox laden kann und dass man frei wall des Stromvertrages hat.

00:30:39: Und es ist einfach eine Aufgabe auch für Regulatoren zu schauen, dass das ermöglicht wird weil dann wird schneller gehen mit der Marktdurchdringung und es wird auch bessere Preise geben.

00:30:47: also diese so wir sehen da sie in die Richtung geht wie es Evo glaubt, das wirkt kommen.

00:30:54: Also ist einfach jetzt nur eine Frage der Zeit.

00:30:55: Es gibt ja die ersten größeren Forschungsprojekte jetzt Deutschland und in den Niederlanden glaube ich wo jetzt größere Projekte sind, die eigentlich Forschungsprojekte sehen aber als Produktdurchgang verkauft werden.

00:31:08: Es sind noch keine großen Zahlen aber es zeigt, dass funktioniert.

00:31:12: ist die Optimierung zu Hause mit dem eigenen Auto klar.

00:31:15: Wenn man unter der Annahme, dass man untertags in die Arbeit fährt zum Beispiel lässt sich das dann auch mit dem Laden, dem angesteckt sein beim Arbeitsplatz kombinieren?

00:31:25: Ja, das private Laden ist im Ende des Hauses und am Arbeitsplatz.

00:31:28: Es ist einfach eine unterschiedliche Zeit der Flexibilität.

00:31:31: Das Schöne ist man sieht, dass Auto kann man immer anstecken entweder zu Hause oder auf dem Arbeitsplatz oder wo auch immer man seine Zeit verbringt.

00:31:39: Das heißt, sobald das Auto angesteckt ist, kann man sich für Flexibilitäten nutzen.

00:31:43: bei der Selbstoptimierung hat man selbst die Kontrolle drüber.

00:31:45: beim Arbeitgeber sagt er entweder du hast einen Tarif oder wir optimieren für dich oder wir machen über Plastmanagement, dass wir die ganzen Flottenautos insgesamt optimal laden.

00:31:56: Wer dann der Nutznisse ist, ist abhängig von dem Produkt eines Arbeitgebers.

00:32:00: aber dass das optimierbar ist auf alle Fälle gegeben und auch ein wichtiger Bereich für das Untertag sie so in viele Autos stehen wo eben die Erneuerbaren sehr stark zum Tragen kommen.

00:32:10: Wir haben jetzt sehr viel über Pkw gesprochen also quasi das Auto Wir als Menschen für unseren Alltag nutzen, ich würde gerne einen Schwenk zum Schwerverkehr machen also zu den LKWs.

00:32:23: Was tut sich da im Bereich Elektrifizierung?

00:32:25: Wie viele sind das schon unterwegs?

00:32:28: Was erwarten wir in den kommenden Jahren?

00:32:30: gibt es da Zahlen?

00:32:31: Das ist aus Sicht von Evo-Mobilität sehr spannend weil wir gerade eine große Entwicklung merken.

00:32:37: Zahlen der Ladestationen, also DC-Schnellladen war jetzt eigentlich fast nur öffentlich und jetzt steigen die privaten DC-Lader.

00:32:43: Und das hier im Glas ist die Verbuste oder auch für LKWs die Depo-Laden.

00:32:50: Man spürt extreme Bewegungen, wenn man mit Logistik anspricht, die sagen sie sind ja sehr strenge Rechner und schauen ob sich's auszahlt.

00:32:59: und das Interessante ist sie sagen wenigstens der Tipping Kilowattstunde, also so viel darf ein Diesel verbrenner kosten und Elektro sollte drunter sein.

00:33:09: Und bei den jetzigen Berechnungen mit der jetzige Förderlandschaft und den Mautbedingungen rechnet sich das derzeit schon gut und nicht mit dem Dieselpreisen seit dem Iran Krieg sondern mit dem Preisen davor.

00:33:25: eine konservativere Rechnung geht es sich doch schon gut aus.

00:33:30: Wir glauben oder wir sehen es auch, wenn sich die Rechnung ausgeht dann tun sie's.

00:33:34: Das ist da keine emotionale Frage sondern der sagt man okay rechnen Sie es geht sich aus und dann tun wir das.

00:33:39: Und das Spannende ist dass hier über den Bereich des Stroms für Nectaraut haben sie Kontrolle darüber.

00:33:46: wie gesagt Dieselpreis ist externe bestimmt.

00:33:48: beim Strom erkennen sie nun dass wenn sie jetzt nicht mehr nur reine Flottenmanager sind so ein eigentlich Energie-Manager dass sie ihre Rolle vollkommen ändern und sagen ok wenn wir das jetzt berechnen Und dies ist teuer, Strom öffentlich beschafft ist möglicherweise auch teuer.

00:34:04: Die größte Kontrolle haben wir mir selbst erzeugt.

00:34:06: und also Erzeugungskapazitäten errichten wie Fahranlagen zum Beispiel einen Speicher dazu und dann die Elektro-LKWs dazugeben hat mein ganzes Energiemikrokosmos für die Lkw-Industrie.

00:34:21: Das sind diese

00:34:24: Depo-Lader genau?

00:34:26: Ja, wir glauben das in Kürze dass auch sehr exponentiell in die Höhe gehen wird.

00:34:31: Und das Schöne ist, durch diese Depo-Ladesstrukturen, wo es eben auch Erzeugungen und Speicher gibt, dass sie dann auch als Flexibilitäten verwendet werden können – der LKW selbst ist ja eingeschränkt nutzbar, weil er möglichst viel fahren soll, weil das er toll ist.

00:34:44: Das heißt, er ist entweder Pferde oder steckt an, die planen bis zu drei Schichten für ein Lkw pro Tag aber durch den Speicher, der zur Befahrenlage gesetzt wird kann auch das an Flexibilität teilnehmen, wer es dann ein großes Speicher geben wird.

00:34:57: Eben für Stipoladen also das macht auch einen großen Teil aus für dieses Flexibilitätspotenzial.

00:35:02: aber dadurch

00:35:03: dass der LKW meistens eben vierundzwanzig Stunden im Einsatz ist durch drei Schichten ist wahrscheinlich auch die Lebenszeit eine kürzere als beim Pkw beim klassischen und es wird schneller wieder ein neuer angekauft.

00:35:15: kann man das so sagen?

00:35:16: also dass quasi die Marktdurchdringung auch vielleicht schneller geht weil sie weil die Speditionen öfter die Autos ersetzen.

00:35:22: Ich hätte in die Richtung nichts gehört, ich meine es gibt jetzt keine Fragenwerte von zehn, fünfzehn plus und man sagt okay, du hättest immer Aussage gekauft, dass genug wäre.

00:35:29: Wartung ist geringer.

00:35:30: das ist ganz sicher so.

00:35:32: Die Anschaffung ist viel teurer.

00:35:33: aber in den Berechnungen der Logistiker dich kenne ohne hinterfragt zu haben wie sie glauben dass die Lebensdauer ist, hat sich das nicht herauskristallisiert.

00:35:41: Dass sie meinen würden, dass die Lebenstower kürzer wäre?

00:35:43: Nicht die Lebens-Dauer von e-LKWs sondern allgemein.

00:35:46: also eine Spedition kauft sich schneller ein neues Auto in ihrer Flotte als

00:35:50: ... Behalte Dauer ist kürziger.

00:35:51: Genau wie bei einem Privat-Pkw.

00:35:54: Ich habe dazu noch keine belastbare Aussage bekommen so könnte ich jetzt nicht sagen.

00:35:57: Ist möglich aber grundsätzlich... Moktosefesien gibt es auch den Verteilverkehrs und nicht nur die ganz schweren Schlepplastwagen, sondern auch für einen Verteilsverkehr, der über Nacht schon wo stehende kann man dann auch anstecken und für Flexibilitäten nutzen.

00:36:12: Also auch da gibt's Unterschiede innerhalb des Schwerverkehrses.

00:36:14: in welcher Ausprägung?

00:36:16: Ja!

00:36:16: Und auf der Kurse ist kein Lkw unterwegs.

00:36:19: Es gibt ja hohe Pausen-Vorschriften diesbezüglich also...

00:36:24: Naja schon, aber die kann man ja auch die Leute wechseln.

00:36:26: Also wie gesagt es gibt die Logistiker haben da größere Modelle wie sie's tun und das ist sehr unterschiedlich und die optimieren halt sehr gut.

00:36:32: Natürlich gibt es Ruhephasen, da kann man rechnen mit den Vierundhalb Stunden und wie man dann die Lademöglichkeiten optimiert wenn man sich auf das quasi hinrichtet dass die ruhepausen dann... genützt werden oder man nicht zu viel Kapazität hat, weil ohnehin nicht gefahren werden kann.

00:36:46: Aber ich sage das grundsätzlich diese Schicht also drei Schichten halt durchlaufen und das optimal genutzt wird.

00:36:51: Also es ist extrem spannend.

00:36:53: da wird sich wahnsinnig viel tun und es wird dann auch erfordern dass relativ schnell sich was tut bei der Ladeinfrastruktur.

00:36:59: Da wird viel privat errichtet werden.

00:37:01: Das wird's auch brauchen.

00:37:02: Das öffentliche Laden für LKWs, weil die ruten nicht immer so hin, dass man die von einem Logistiker alle aufbauen kann.

00:37:08: Dann wird sie eben auch dieses Depot-Roming geben, dass der eine Logistiker sich ausmacht bei dem anderen.

00:37:13: wir machen das gemeinsam.

00:37:15: Also spannende Entwicklungen und fast disruptiv würde ich sagen für die Logistikbranche oder auch für den Giftbranche, dass da ganz neue Player gibt.

00:37:21: es ist schon sehr interessant zu beobachten.

00:37:25: Gibt's

00:37:25: dann auch auf regulatorischer Seite Dinge die die Branche noch braucht oder fordert damit der Strukturwechsel vielleicht schneller passiert?

00:37:34: Ich glaube ganz wichtig ist immer Stichvorplanungssicherheit.

00:37:37: Speziell mal sagt die Rechnung auf das halbe Cent, dass es gut funktioniert und daher braucht man Sicherheit was die Marktbefreien betrifft.

00:37:43: Sicherheit was Förderungen betriffe dann Töpfe leer sind, die wieder füllen oder einfach eine Sicherheit geben wie lang Förderung gehen.

00:37:49: also ich glaube das ist ein wichtiger Punkt.

00:37:50: immer sagt okay wir müssen wissen in den nächsten fünf Jahren womit kann man rechnen?

00:37:55: Und wie baue ich dem Businessplan auf?

00:37:57: Das wird ganz wichtig sein und natürlich auch ermöglichen Dass man Trafos errichtet Netzzugänge errichtete dass das funktioniert einfach genau.

00:38:07: Zudem kommen wir später noch.

00:38:09: Aber das ist ein wichtiger Fakt, diese Planungssicherheit damit das Ganze wirklich beschleunigt und mit einer Gewissheit von Staaten gehen kann dieser Wechsel.

00:38:21: Orten wir uns in Österreich mal vielleicht ein, auch im Hinblick auf Länder in Europa oder auch außerhalb Europas.

00:38:28: Wo sehen wir denn derzeit die schnellsten Entwicklungen?

00:38:31: bei der Elektrifizierung des Verkehrs?

00:38:33: Von China wissen die meisten wahrscheinlich, dass es sehr steile Kurven nach oben gibt.

00:38:40: aber gibt's auch die Hidden-E-Champions?

00:38:44: Ja, die gibt´s auch in Europa... Das Beispiel von Norwegen ist eh schon bekannt, wo es aktuell die E-Autozulassungen bei Neuwegen gibt.

00:38:59: Und das auch bestand ein Drittel ausmacht mittlerweile.

00:39:03: Also Norwegen hat genau das gemacht, dass sehr langfristige Planungssicherheit geschaffen über keine Zickzackförderpolitik sondern tatsächlich langfristig orientiert.

00:39:14: Ähnliches auch in Dänemark.

00:39:18: Anteile von E-Autos bei den Neuzulassungen im April gehabt.

00:39:25: In Finnland ist es ca.

00:39:27: fünfzig Prozent, in Belgien sind's um die vierzig Prozent.

00:39:32: mehr als vierzig Prozent.

00:39:33: auch in China wie du gesagt hast.

00:39:35: aber da gibt es tatsächlich auch europäische Länder die da schneller unterwegs sind wenn gleich der kinesische Markt natürlich eine Masse riesig ist sondern ein Gewicht hat das die Welt verändern kann weil es natürlich auch Skaleneffekte bei der Produktion erzeugt.

00:39:52: Interessante Exoten wie Nepal zum Beispiel, wo es auch Achtzig Prozent waren jetzt dann Neuzulassungen im April.

00:40:02: Die USA ist relativ schwach unterwegs also da gibt's.

00:40:06: Bisher spielt das relativ geringe Rolle.

00:40:09: Singapur sind jetzt im April auch sixty-fünf Prozent gewesen, in Schweden nach ein europäisches Land um die vierzig Prozent, auch in England über dreißig Prozent d.h.

00:40:22: stärker unterwegs als Österreich was die batterieelektrischen Fahrzeuge betrifft.

00:40:29: Und auch die Niederlande traditionell stark in diesem Bereich von Belgien und anderen Skandinavischen Ländern, so um die Vierzigprozenten Neuzulassungen.

00:40:40: Und wenn man es schon hier...

00:40:42: Schauen wir mal die Ladeinfrastruktur anschaut.

00:40:43: Das ist eine suchte Zulassung.

00:40:45: des Anderes, die Ladeninfrastrukturen.

00:40:46: Da ist eben speziell die Niederlandefahrt zu erheben, die da extrem gut dabei sind also nicht nur Schnellladen sondern auch Quartierladen und langsam laden Flächendeckern.

00:40:54: das machen die ganz toll und auch ein spannendes Landes Eszland, die da sehr gut unterwegs sind im Schneller-Deinetz.

00:41:00: und es zeigt auch das Länder, die in der Verwaltung sehr gut digitalisiert sind.

00:41:04: Dass sie sich leichter tun bei der Ausrollung solcher Projekte.

00:41:08: Da ist Eszlern ein gutes Beispiel dafür.

00:41:11: Wenn wir uns die Kurven von diesen Ländern anschauen, die du genannt hast Christoph, was würde das für Österreich bedeuten?

00:41:16: Also wie realistisch oder wie steil kann die Kurve theoretisch werden bei uns

00:41:23: Wie soll man das jetzt sagen?

00:41:24: Also wir sind ja zuerst von achtzig Prozent Bestand, zwanzigvierzig ausgegangen.

00:41:29: Was natürlich erfordern würde, dass die Durchdringung und die Anteilen, Neuzulassungen bei den Elektroautos jetzt stark steigt.

00:41:39: Wir gehen im nächsten Jahr schon von ca.

00:42:00: ob diese EU-Regeln mal außen vorgelassen, ich glaube das wird sowieso passieren.

00:42:06: Der Vorteil in Österreich hat ist dass man relativ spät dran ist.

00:42:10: Das heißt die technologischen Fortschritte haben schon andere vorangeschoben und es fällt uns jetzt auch leichter würde ich sagen das hoch zu skalieren.

00:42:19: wenn wir allerdings und das ist eine spannende Rechnung uns anschauen Wenn wir uns die Steigerungen dieser Länder anschauen und jetzt auf Österreich projizieren, dann fällt In keinster Weise ambitioniert ist, was wir jetzt gesagt haben mit diesen Fünfzig Prozent, zwanzig, dreißig und abzwanzig fünfunddreißig fast nur mehr elektrische.

00:42:55: Weil das weniger ambitioniert wird als das, was Dänemark- und Norwegen faktisch schon geliefert haben.

00:43:02: Die

00:43:02: haben den Praxistest schon bestanden?

00:43:04: Die haben dem Praxistaes einträchtlich vorgezeigt.

00:43:08: aber das ist natürlich auch nicht in einem luftlären Raum entstanden sondern hat auch Rahmenbedingungen vorgefunden die das ermöglicht haben.

00:43:17: Und was sind diese Rahmenbedingungen?

00:43:19: Nehmen wir es mal konkret.

00:43:19: Also du hast schon die Digitalisierung erwähnt, die hilft um

00:43:23: da

00:43:24: schneller zu elektrifizieren.

00:43:26: Was zählt danach dazu?

00:43:28: Vielleicht fange ich mal an... Genau in Norwegen waren es finanzielle Anreize, Befreiung von der Mehrwertsteuer beim Kauf dieser Fahrzeuge.

00:43:37: Befreiungen oder Verringerung von Registrierungszulassungssteuern also auch beim Kauf dieses Fahrzeugen niedrigere Dienstwagenbesteuerungen reduzierte Mautfernen und Parkgebühren für Elektroautos war das in Norwigen natürlich.

00:43:55: auf der anderen Seite dann CO-Zweih und Gewicht Steuern für Verbrenner.

00:44:01: Das heißt ein zweifasiger Ansatz die Elektroautos besser zu stellen, zu attraktivieren und die Gegenseite dann halt auch teurer zu machen.

00:44:15: hat das in Norwegen jetzt keine Verschrottungsprämien oder sowas gegeben?

00:44:20: und ein wichtiger Faktor dann natürlich politische Stabilität.

00:44:24: Also keine Richtungswechsel, es gibt mal eine jahre Förderung oder nicht mehr, Sachbezugsbefreiung und dann nicht mehr.

00:44:35: Also da ist einfach Konsistenz drin, diese Konsistenzen zeigt sich auch in den Marken.

00:44:39: Da gibt es eine langfristige Planbarkeit was die Entwicklung von Steuern-Begreif betrifft.

00:44:43: Auch eine gewisse Degressivität und Progressivität das heißt steigende Steuersetzer bei Verbrennen beispielsweise und dekresive Steuererleichterungen bei Elektroautos.

00:44:55: Was natürlich dazu führt dass Attraktiver ist schneller zu handeln, weil man davon ausgehen muss, dass man in den vergangenen Jahren vielleicht keine Förderungen mehr bekommt.

00:45:08: In Dänemark sind Leasingfahrzeuge sehr wichtig die dann steuerlich begünstigt waren und auch Registrierungssteuern das heißt Steuern bei der Anschaffung des Fahrzeuges wo Elektroautos teilweise regelmäßig ausgenommen.

00:45:26: Es wurde schon gut erwähnt, ich glaube einfach wichtig sind finanzielle Anreize die funktionieren und die müssen einfach verlässlich für eine gewisse Jahresanzahl halten.

00:45:35: Das ist die Voraussetzung und die sollten wir nicht zu früh beenden.

00:45:38: So Planbarkeit und Rahmenbedingungen mit denen man rechnen kann

00:45:42: Eine sinnvolle Anschafffinanzierung mit unterschiedlichen Instrumenten, wie man das gestalten kann.

00:45:46: Aber das funktioniert und braucht es am Anfang und dann wird es ja irgendwann auslaufen.

00:45:50: Nur das sollte man nicht zu früh einfach zurücknehmen weil das kann dann eben doch in die gegenseitige Richtung laufen.

00:45:55: Das wäre sehr schade.

00:45:56: Vor allem jetzt um ein siebzig Prozent Anteil noch Dienstautos haben ist das mit der Sachbezugsbefreiung.

00:46:01: Das Vorzeiten rückzunehmen wäre sehr Schade, weil das wichtig ist auch für den Gebrauchtwagenmarkt dass eben genug Autos gibt auch für die Menschen die kein Dienstauto haben sich ein leistbares Elektrauto zulegen kann.

00:46:12: Weniger, also lieber wahrscheinlich geringere Förderungen in absoluten Ausmaß aber dafür Planbarkeit und langfristige Orientierung ist ein viel wichtiger Faktor als jetzt in einem Jahr Milliarden auszuschütten weil wir haben das ja auch im Heizungsmarkt gesehen.

00:46:30: dass auf ab ist weniger gut als eine langfristig Kontinuität und Planbarigkeit.

00:46:39: Gibt es jetzt, bevor wir dann langsam zum Schluss kommen noch irgendeiner Spekt zum Thema E-Mobilität, den ihr gerne loswerden möchtet, das Thema jetzt vergessen haben oder noch nicht angesprochen haben?

00:46:50: Ich fange da auch vielleicht an.

00:46:52: Wir reden sehr viel immer wieder über Preise, Strompreise, Dieselpreise und Kosten für die Anschaffung von den Fahrzeugen.

00:47:03: Bei dieser Rechnung vergisst man halt schon auch oft, dass es volkswirtschaftliche Benefits durch die Elektrifizierung der Mobilität gibt.

00:47:12: Jetzt weiß ich gesundheitlicher Natur weil Abgase weniger werden, weil weniger Lärm ist aber natürlich auch, weil wir damit Importabhängigkeiten reduzieren, Kaufkraftabfluss reduzieren und wieder mehr Kontrolle über die Energie Erzeugung erlangen, die wir brauchen um mobil zu sein.

00:47:33: Und das sind volkswirtschaftliche Benefits, die bei diesen Diskussionen sehr oft unter den Rand fallen weil sie natürlich auf anderer Ebene entstehen und gesamtgesellschaftlich sind und nicht den individuellen Autokäuferinnen betreffen.

00:47:49: Von deiner Seite auch noch was?

00:47:51: Das Auto ist eben so ein emotionales Thema, darum haut sich alles auf den Endkunden des Autos.

00:47:57: Und im Wald ist einfach der Schöne an die Immobilität nicht nur die Freude am sauberen, gesunden CO²-freien Fahren und teilweise auch kostengünstig oder kostenfrei zu fahren.

00:48:05: Sondern tatsächlich diese Integration ins Energiesystem und was das für... Positive Auswirkungen hat auch für diese großen Pläne, die wir haben mit Energiewende.

00:48:13: Das ist ohne Elektroauto in der grossen Masse nicht so gut möglich und das ist ein extrem wichtiger Faktor den man nicht unterschätzen sollte.

00:48:20: Und auch problemlöser aktueller Probleme?

00:48:22: Problemloser!

00:48:23: Also ein positive Problemlösers.

00:48:24: und wie gesagt Autos, die früher aber nur... Schrottige in der Gegend herum standen, sind jetzt ein wichtiger Player im neuen Energiesystem.

00:48:33: Und das ist mir total wichtig, weil es für den Endkunden eine große Freude war auch für die Volkswirtschaft oder für die Energiewirtschaft und für alle Spieler, die sich damit beteiligen, weiß ich auch jetzt im Verkehr... Folgen, wie man verändert.

00:48:45: Wer eigentlich da teilen?

00:48:46: Welche Pläne nehmen wir denn damit?

00:48:48: Mineralindustrie, Telekomationsindustrie, Energiewirtschaft.

00:48:51: sowieso ist einfach sehr, sehr spannend was sich da gerade bewegt.

00:48:54: Absolut und wenn man sich allein die Dimensionen vorstellt so eine Autopatterie zum Fahren hat fünfzig, sechszig, siebzig Kilowatt Stunden Kapazität.

00:49:04: das ist schnell das was ein durchschnittlicher Haushalt in einer Woche braucht.

00:49:10: Das heißt Die Kapazität dieser Speichermengen, die da auch jetzt sukzessive ins System kommen, sind richtig groß.

00:49:22: Man muss weniger Netze ausbauen und keine neuen Kraftwerke bauen.

00:49:24: Man hat quasi ein kleines Autopumsspeicherkraftwerk und ist einfach eine große Freude, weil es ist da!

00:49:29: Man muss einfach nur verwenden und benutzen.

00:49:31: Und das geht natürlich nur, je mehr Autos gibt, desto besser funktioniert's und desto größer die Kapazitäten.

00:49:36: Gut, ich glaube

00:49:39: das war jetzt schon mal ein sehr schöner Schluss von unserem inhaltlichen Teil.

00:49:45: Ich würde gerne zu unserer Ruby-Fundstücke übergehen.

00:49:54: Ute!

00:49:54: Was hast du uns mitgenommen?

00:49:56: Ich hab's ja spannend gefunden, was ich jetzt öfter gehört und gelesen habe.

00:49:59: Der erste Mai mit minus-四zig Cent pro Kilowattstunde Minuspreisen über eine Stunde lang.

00:50:05: Das heißt, Großverbraucher haben fast fünfzig Cent verdient beim Strom abnehmen oder wie man es auch heutzutage nennt entsorgen.

00:50:12: Was ist sehr traurig?

00:50:13: Man denkt okay sauber erzeugt Energie!

00:50:16: Und auch der da zu Hause laden kann, der smart laden konnte Geld verdienen.

00:50:19: So nicht so viel weil es ja Netzabgaben gibt aber grundsätzlich extrem... auffällig, was dafür Ausreißer gibt durch die Erneuerbare Erzeugung.

00:50:27: Erst einmal war Feiertag also keine Industrieabnahme sehr viel Sonne aber auch Wind und dann kamen solche Preise zustande glaube ich.

00:50:33: siebenundhalb Stunden war man im Negativbereich und das zeigt einfach die Flexibilität des Energiesystems durch die erneuerbaren in positivem Negativen.

00:50:42: natürlich hätte man gern dass man das ausgleicht.

00:50:44: es funktioniert wann eben Abnehmer Elektroautos diese erzeugte Energie aufnehmen.

00:50:50: Ja, für mich ein spannender Tag und zeigt ein bisschen die Zukunft, dass die Aufgaben sind.

00:50:54: Dass wir das Beste rausholen aus der Energiewende und den Neubahn in Kombination mit Elektromobilität.

00:51:00: Und keinen Strom entsorgen müssen!

00:51:03: Wir haben das auch so spannend gefunden, dass wir tatsächlich auch ein kleines Paper verfasst haben rund um diese negativen Preise und was sie bedeuten für den zukünftigen Photovoltaikausbau.

00:51:14: Maßnahmen die man setzen kann um die Auswirkungen negativer Preise abzumindern.

00:51:20: da gibt es natürlich technische Möglichkeiten wie die besagten Flexibilitäten gezielt des Verbrauchens speichern ob jetzt mit Elektroautos oder mit Wärmepumpen auch wichtige Flexibilitätslieferanten oder auch der klassische Stromverbrauch, der verlagert wird.

00:51:37: Aber auch regulatorische Anreize, die es braucht um diese Negativität zu verhindern im Fördersystem in garantierten Einspeisetarifen beispielsweise.

00:51:48: also da gibt's schon noch Hebel damit umzugehen.

00:51:52: Das wäre jetzt eigentlich schon ein Fundstück gewesen.

00:51:55: Eines habe ich trotzdem noch mit und ich knüpfe an, an dem was ich zuerst gesagt hab.

00:52:00: Zu den hohen Förderungen beim Heizungstausch die es gegeben hat.

00:52:05: das kann man natürlich auch ablesen in einer Publikation der KPC Umweltingvestitionen des Bundesklima- und Umweltschutzmaßnahmen, zwanzigfünfundzwanzig heißt die.

00:52:17: Und ich greif raus den Effekt der Sanierungsoffensive im Jahr zwanziq fünfundzwzig also die Förderungen für den Heizungstausch dies gegeben hat und welchen Effekt die gehabt haben.

00:52:31: Projekte, die zwanziggfünfundzwanzige realisiert wurden hatten ihren Ursprung noch hauptsächlich im Jahr Zwanzigvierundzwenzig als es noch diese Fünfundsiebzig Prozent Säntigenförderungen gab.

00:52:43: und entsprechend hoch sind auch die Zahlen, also sixundsechzigtausend fünfundneinzig Heizungen ausgetauscht worden.

00:52:51: Hauptsächlich Heitzöl, sechsundvierzig Prozent Heizöl, achtunddreißig Prozent Erdgas und siebzehn Prozent Stromheizungen, alles Brennerkode-Heizungen.

00:53:00: Und so weiter.

00:53:01: und getauscht wurde hauptsächlich auf Wärmepumpen.

00:53:04: Neunundvierzig Prozent dieser Heizungen wurden auf Wermepumpem umgesattelt und zweiundvierzig Prozent auf Holzheizung, neun Prozent auf die Fernwärme also Zahlen, die im Jahr zwanzig fünfundzwanzig noch sehr hoch waren.

00:53:19: Der Zwanzig sechsundzwantig wird wenn man sich die Förderungen als Anreizinstrument anschaut, niedriger werden müssen.

00:53:32: Das hört man auch aus der Heizungswirtschaft schon, dass das passiert.

00:53:37: Auch da ähnlich wie bei der Elektromobilität wäre es wichtiger vielleicht geringere Fördersätze aber langfristige Kontinuität langfristige Kontinuität, Planungssicherheit schafft man natürlich auch mit einem EWG und einem Ausstiegsziel.

00:53:53: Das irgendwo im Jahr zwanzig, dreißig bis fünfunddreißigvierzig terminisiert ist.

00:53:58: aber man kann auch über die finanziellen Anreize langfristigen Planungssicherheit schaffen und die braucht es nicht nur bei der Elektromormität sondern auch in besagter Wärmerwende.

00:54:10: Danke schön.

00:54:12: ich habe zum Abschluss ein bisschen lustigeres Fundstück mitgenommen, quasi einen E-Influencer.

00:54:19: Den

00:54:20: Elektrotrucker ist ein Typ der... ursprünglich ein Start-up im Elektromobilitätsbereich hatte und dann das Gefühl hat, er weiß viel zu wenig, wovon er redet.

00:54:31: Er braucht mehr Praxiserfahrung und hat sich verpflichtet einen Jahr als Fernkraftfahrer zu arbeiten Das aber ausschließlich mit eTrucks Und hat einen eigenen YouTube Kanal auf dem er das begleitet hat und berichtet hat und es war wirklich extrem unterhaltsam und lustig und er hat da wirklich über hunderttausend Abonnenten und Abonentinnen erzielt.

00:54:53: Und seine Videos haben, ich habe heute nachgeschaut in der Früh, aufrufen.

00:54:58: Also er ist extrem beliebt und für mich ist einfach ein total tolles Beispiel dafür

00:55:04: dass wir

00:55:05: den Ausbau der Elektromobilität nicht nur nüchterne Zahlen und Fakten brauchen sondern eben auch Menschen die wir sympathisch finden, die wir lustig finden und die wir wirklich so als Roll-Model wahrnehmen.

00:55:17: Und dies braucht es mindestens genauso wie die Kostenrechnungen und ja... ...die wissenschaftlichen Fakten.

00:55:27: Gut!

00:55:28: Die Links zu den Fundstücken stellen wir wie immer in die Shownots.

00:55:31: auch den Link zu unserem V-Paper werden wir dazutun.

00:55:37: Danke euch beiden.

00:55:37: dass ihr heute im Podcast zu Gast wart War sehr interessant.

00:55:41: Ich habe wieder viel Neues dazu gelernt, ich hoffe sie und ihr liebe Hörerinnen hat es ebenfalls Neues lernen können und Neues erfahren können.

00:55:50: Es war sehr spannend.

00:55:51: in diesem Sinne danke!

00:55:52: Danke euch fürs dabei sein, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal bei Peter Thschul dem Podcast der österreichischen Energieagentur.

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