Petajoule

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Der Podcast der Österreichischen Energieagentur

S02E11 | Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, Teil 4: Die Perspektive der Photovoltaikbranche

S02E11 | Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, Teil 4: Die Perspektive der Photovoltaikbranche

2030 soll der nationale Gesamtstromverbrauch zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt sein, und zwar bilanziell. Dafür sollen Anlagen, die Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse in elektrische Energie umwandeln, installiert werden - in einem Ausmaß von 27 Terawattstunden (TWh) zusätzlich. Um dieses und weitere Ziele zu erreichen, hat die Regierung Mitte September das Erneuerbaren-Ausbau-Paket vorgelegt und bis 28. Oktober in die öffentliche Begutachtung geschickt.

Während dieser Phase der Begutachtung besprechen wir den Gesetzesvorschlag in einer eigenen Serie von Petajoule mit Vertreter*innen der Energiebranche. In dieser Folge durchleuchten Herbert Paierl (Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Photovoltaic Austria) und Günter Pauritsch (Österreichische Energieagentur) den Entwurf aus der Perspektive der Photovoltaikbranche – die ja immerhin bis zum Jahr 2030 für 11 Terawattstunden zuständig ist.

Paierl zu Folge wird es für das Bekenntnis „100 % Erneuerbaren Strom“ auch ein Bekenntnis zu PV-Anlagen in der freien Fläche benötigen. Hier verortet er noch eine „gewisse Scheu“, auch in der Politik. Außerdem fordert er eine Kontingentierung von PV-Anlagen nach Leistungs-Segmenten, Transparenz und Standards für Anschlussbedingungen bei den Netzen sowie weniger bürokratische Hürden. Beim Thema Erneuerbare Energiegemeinschaften verstehe er hingegen nicht, warum hier immer mit drohenden Blackouts argumentiert werde.

S02E10 | Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, Teil 3: Die Perspektive der Netzbetreiber

2030 soll der nationale Gesamtstromverbrauch zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt sein, und zwar bilanziell. Dafür sollen Anlagen, die Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse in elektrische Energie umwandeln, installiert werden - in einem Ausmaß von 27 TWh zusätzlich. Um dieses und weitere Ziele zu erreichen, hat die Regierung Mitte September das Erneuerbaren-Ausbau-Paket vorgelegt und bis 28. Oktober in die öffentliche Begutachtung geschickt.
Während dieser Phase der Begutachtung besprechen wir den Gesetzesvorschlag in einer eigenen Serie von Petajoule mit Vertreter*innen der Energiebranche. In dieser Folge durchleuchten Franz Strempfl (Geschäftsführer der Energienetze Steiermark) und Günter Pauritsch (Österreichische Energieagentur) den Entwurf aus der Perspektive der Verteilernetzbetreiber.
Strempfl zu folge werden in Zukunft Leistungsüberschüsse für Probleme sorgen und nicht, wie in der Vergangenheit befürchtet, ein Leistungmanko. Daher vertritt er auch die Meinung, dass man zum Beispiel PV-Anlagen für wenige Stunden im Jahr abregeln könnte. Denn dann sei der wirtschaftliche Schaden überschaubar, die Netzausbaukosten aber geringer. Zum Thema Energiegemeinschaften sagt er, dass Gesetze erfahrungsgemäß immer wieder novelliert werden „und wenn sich dann zeigt, dass es Anpassungsbedarf gibt, dann wird man das natürlich machen.“

S02E09 | Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, Teil 2: Die Perspektive der Windbranche

2030 soll der nationale Gesamtstromverbrauch zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt sein, und zwar bilanziell. Dafür sollen Anlagen, die Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse in elektrische Energie umwandeln, installiert werden - in einem Ausmaß von 27 TWh zusätzlich. Um dieses und weitere Ziele zu erreichen hat die Regierung Mitte September das Erneuerbaren-Ausbau-Paket vorgelegt und bis 28. Oktober in die öffentliche Begutachtung geschickt.

Während dieser Phase der Begutachtung besprechen wir den Gesetzesvorschlag in einer Petajoule-Podcast-Reihe mit Vertreter*innen der Energiebranche. In dieser Folge durchleuchten Stefan Moidl (Geschäftsführer der IG Windkraft) und Günter Pauritsch (Österreichische Energieagentur) den Entwurf aus der Perspektive der Windbranche. Immerhin ein Drittel des gesamten Zubaus bis 2030 soll durch Windkraftanlagen gestemmt werden (10 TWh).

S02E08 | Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, Teil 1: Die Perspektive der Strombranche

2030 soll der nationale Gesamtstromverbrauch zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt sein, und zwar bilanziell. Dafür sollen Anlagen, die Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse in elektrische Energie umwandeln, installiert werden - in einem Ausmaß von 27 TWh zusätzlich. Um dieses und weitere Ziele zu erreichen hat die Regierung Mitte September das Erneuerbaren-Ausbau-Paket vorgelegt und bis 28. Oktober in die öffentliche Begutachtung geschickt.

Während dieser Phase der Begutachtung besprechen wir den Gesetzesvorschlag in einer Petajoule-Podcast-Reihe mit Vertreter*innen der Energiebranche. Den Anfang der EAG-Reihe (gesamt 5 Folgen) machen Michael Strugl (als Präsident der Branchenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft, "Österreichs Energie") und Herbert Lechner (Österreichische Energieagentur). Sie durchleuchten den Entwurf aus der Perspektive der Strombranche.

S02E07 | Klimaneutralität. Was heißt das? Und: Wie uns Modelle helfen, die klimaneutrale Zukunft zu verstehen.

Österreich will bis zum Jahr 2040 klimaneutral werden. Die Europäische Union hat sich vorgenommen, 2050 der erste Kontinent weltweit zu sein, der die Klimaneutralität erreicht. Aber was meinen wir, wenn wir von der Klimaneutralität sprechen? Wo kommt das Ziel her und was hat es mit dem Pariser Klimaabkommen zu tun? Und wir können wir mit Hilfe von Szenarien und Modellen besser verstehen, wie wir Klimaneutralität erreichen und welche Maßnahmen dafür notwendig sind.

Diesen Fragen geht Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) mit zwei Gästen auf den Grund: Daniel Huppmann (IIASA | International Institute for Applied Systems Analysis) war einer der Autoren des bahnbrechenden "Special Report on Global warming of 1.5°C" des IPCC (The Intergovernmental Panel on Climate Change), der mit dafür gesorgt hat, dass das Ziel der Klimaneutralität heute in vielen Regierungsprogrammen und Gesetzen zu finden ist. Martin Baumann (Österreichische Energieagentur) ist Experte für modellbasierte Szenarienentwicklung und gibt uns Einblicke in das Österreich-Modell der Energieagentur.

S02E06 | klimaaktiv Pakt, Ausgabe 3: Der Ausblick

In der dritten und letzten Ausgabe unserer Serie über den klimaaktiv Pakt machen wir einen Ausblick auf den Pakt bis 2030. Außerdem erklären wir, wie unternehmerischer Klimaschutz in Zeiten der Coronakrise eine konjunkturbelebende Wirkung entfalten kann und uns gleichzeitig dem Ziel der Klimaneutralität näherbringt.

Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) befragt in dieser Ausgabe von Petajoule die Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (BMK) und Stephan Fickl (klimaaktiv-Programmleiter, Österreichische Energieagentur).

S02E05 | Voll autonom: Was bedeutet die automatisierte Mobilitätszukunft für Stadt, Land, Energie und Klima?

Autonome Fahrzeuge bringen künstliche Intelligenz auf die Straße: Christoph Dolna-Gruber erfährt im Gespräch mit Mathias Mitteregger (AVENUE21 | TU Wien) und Monika Wagner, wie weit die Roboterfahrzeuge in ihrer Entwicklung eigentlich schon sind und wie sie unsere Mobilitätszukunft prägen werden. Die drei hinterfragen, was dieser Megatrend potenziell für das Leben in der Stadt, am Land – und auch für Energieverbrauch und Klimaschutz bedeutet.

S02E04 | Mobilität in der Coronakrise: Alles war anders. Was wird bleiben?

Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) erfährt im Gespräch mit den Mobilitätsexpert*innen Monika Wagner und Christoph Link, welchen Einfluss die Coronakrise bzw. der Lockdown auf unser Mobilitätsverhalten hatte und was davon mittelfristig bleiben wird.

S02E03 | Hochspannung 2030: Wie funktionieren Übertragungsnetze in der Stromzukunft?

Ein Bereich, in dem wir auf dem Weg in die klimaneutrale Zukunft schon relativ weit sind, ist der Stromsektor. Aktuell erzeugen wir mehr als 70% unseres Stroms auf Basis Erneuerbarer. Aber, der Strombedarf wächst, Elektrizität wird auch in den Sektoren Wärme, Verkehr und der Industrie immer wichtiger. Um das nationale Ziel, den Gesamtstromverbrauch Österreichs ab 2030 bilanziell zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen zu decken, müssen wir vermehrt die Kraft aus Sonne, Wind, Wasser und Wald nutzen. Ein wichtiges Element dabei sind auch die Stromnetze, die mit dem Ausbau Schritt halten müssen. Hoch- und Höchstspannungsleitungen haben den Zweck, große Energiemengen möglichst verlustfrei zu übertragen. Das findet auf den Spannungsebenen 110-, 220- und 380-kV statt – und das Unternehmen, das dieses österreichische Übertragungsnetz betreibt, ist die Austrian Power Grid AG – kurz APG.

Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) erfährt im Gespräch mit Gerhard Christiner, dem technischen Vorstand der APG AG und Günter Pauritsch (Centerleiter Energiewirtschaft und Infrastruktur, Österreichische Energieagentur), welchen Einfluss dieser Ausbau an erneuerbarer Stromerzeugung auf die Übertragungsnetze hat und wie mehr Flexibilität ins Stromsystem der Zukunft kommen kann.

S02E02 | klimaaktiv pakt2020 Ausgabe 2: Die Details

In der zweiten Ausgabe unserer dreiteiligen Serie über den klimaaktiv pakt 2020 sprechen wir über Details zum Programm und lassen auch Pakt-Partner zu Wort kommen, die über ihre Maßnahmen und Motivationen berichten.

„Der Pakt“ läuft als wichtiges Element von klimaaktiv schon seit mehreren Jahren. Wir schauen uns an, was österreichische Unternehmen konkret machen, damit die Vision der lebenswerten nachhaltigen Zukunft Realität wird.

Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) befragt in dieser Ausgabe von Petajoule Georg Trnka (ebenfalls Österreichische Energieagentur), der ihm Detailfragen zum Pakt 2020 beantwortet. Es geht um Systemgrenzen, Baselines, Monitoring und Klimaschutzkonzepte. Dazwischen stellen VertreterInnen von Pakt-Unternehmen ihre Maßnahmen vor.

klimaaktiv ist die Klimaschutzinitiative des Bundes und sieht sich selbst als Impulsgeber, Werkzeugbauer und Kommunikationsmaschine. Der klimaaktiv pakt2020 ist Österreichs Klimapakt für Großbetriebe. Als Vorreiter des betrieblichen Klimaschutzes haben sich die zwölf Paktpartner - Bank Austria, BUWOG Group, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali büromöbel, Hoval, McDonald’s Österreich, Ölz Meisterbäcker, REWE International AG und Vöslauer Mineralwasser GmbH - freiwillig, aber verbindlich, dazu verpflichtet die österreichischen Klimaziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Das Engagement hat sich gelohnt: Die klimaaktiv Paktpartner haben bereits jetzt gemeinsam die für 2020 definierten Ziele erreicht.
Eine Fortführung und Erweiterung des Pakts bis 2030 ist geplant. Um die positive Wirkung des klimaaktiv Pakts auszubauen und zu verstärken, werden zur Zeit weitere Partner gesucht.

Weitere Informationen zu klimaaktiv und dem klimaaktiv Pakt:
www.klimaaktiv.at
www.klimaaktiv.at/pakt